29.03.2025
Körper
Gesundheit

Stille Entzündungen - auch bei dir?

Entzündungsreaktionen sind eine überlebenswichtige Notwendigkeit unseres Körpers und eine gute Strategie unseres Immunsystems: dringen Krankheitserreger in unseren Körper ein, so wehrt das Immunsystem die Eindringlinge ab. Häufig reagiert der Körper mit Rötungen, Schwellungen, Hitze und Schmerzen. Einerseits leitet er somit bereits die Selbstheilung ein, zum anderen macht er auf die Bedrohung aufmerksam.

Es gibt jedoch auch niedrigschwellige Entzündungen, die latent im gesamten Organismus schwelen und gesundes Gewebe schädigen.   

 

Symptome für diese stillen Entzündungen können sein: Müdigkeit, Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden, Infektanfälligkeit, schleichende Gewichtssteigerungen, Gliederschmerzen. 

Schlussendlich bilden stillen Entzündungen eine Basis für sämtliche Zivilisationserkrankungen wie Diabetes Typ 2, Arteriosklerose, Stoffwechsel-Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

 

Doch wo kommen diese stillen Entzündungen her?

Eine mögliche Hauptquelle ist das viszerale Fettgewebe, das jeder von uns hat und braucht. In erster Linie dient es dem Schutz der Organe. 

Das viszerale Fettgewebe ist sehr stoffwechselaktiv und produziert u.a. entzündungsfördernde Botenstoffe. Ist vom viszeralen Fettgewebe zu viel vorhanden, dann ist das Immunsystem im Dauereinsatz und auch mal an seinen Kapazitätsgrenzen. 

Ein „zu viel“ vom viszeralen Fettgewebe (insbesondere im Bauchraum) entsteht hauptsächlich durch ungesunde Nahrung auf Basis von Zucker, übermäßigen Konsum von Getreideprodukten, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukten aus konventioneller Haltung, Industrieprodukten und Alkoholkonsum. Aber auch Stresshormone fördern stille Entzündungen. 

 

Was kannst du nun tun?

Über einen gesunden Lebensstil auf Basis einer gesunden, pflanzenbasierten Ernährung und aktiver Bewegung können die stillen Entzündungen positiv beeinflusst werden. 

Zudem lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste, denn auch die bei der industriellen Verarbeitung eingesetzten Zusatz-, Konservierungs-, Farb- und Geschmackstoffe fördern stille Entzündungen.

 

Gleichermaßen kann über eine antientzündliche Ernährung ein positiver Effekt gesetzt werden. Lebensmittel wie Gemüse, frische Kräuter und Gewürze (wie Ingwer, Kurkumin, Zimt) und Omega-3-Fettsäuren gehören hier auf den Teller. 

 

Mit der gesunden Grundlagen-Ernährung unterstützt du deinen Körper bei seinen natürlichen und lebensnotwendigen Stoffwechselprozessen. Sorge über die richtige Ernährung und durch aktive Bewegung gut für deinen Körper! Es ist der einzige, den du hast. Sorge gut für ihn.

 

Wie sieht es bei dir aus, könnten stille Entzündungen auch bei dir ein Thema sein?